DAS FAIR'N GREEN-SIEGEL FÜR PARTNER

FAIR'N GREEN
Certified Partner

Diese Ausweitung auf vor- und nachgelagerte Partner der Wertschöpfungskette unterstreicht die ganzheitliche Betrachtung von Nachhaltigkeit des Fair and Green e. V. Im Zertifizierungsprozess werden der ökologische Fußabdruck, die Betriebsführung, das gesellschaftliche Engagement und die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens analysiert. So bilden die drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales das Fundament jeder Zertifizierung. Die Teilnahme ist mit Anforderungen an die regelmäßige Weiterentwicklung und deren Nachweis verbunden. Ziel ist eine umfassende Vernetzung zwischen den Wertschöpfungspartnern und den landwirtschaftlichen Betrieben.

Die Zertifizierung erfolgt nach den öffentlich zugänglichen FAIR’N GREEN-Kriterien. Die Einhaltung der Kriterien wird regelmäßig durch eine unabhängige Prüfstelle kontrolliert.

 

WEINFACHHANDEL

Von der Rebe bis ins Glas

Seit November 2020 gibt es die FAIR’N GREEN-Fachhandelsinitiative mit dem Ziel, Engagement für Nachhaltigkeit im Weinfachhandel zu bündeln und sich gemeinsam stärker im Markt zu positionieren.
Weinfachhandlungen können sich damit als „FAIR’N GREEN Certified Partner“ zertifizieren lassen und die im Zertifizierungsprozess geprüften Maßnahmen und Kriterien transparent kommunizieren. Enge Beziehungen zu den Weingütern, attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie umfassendes
Weinwissen und kompetente Beratung sind nur einige der Aspekte, die im Rahmen der FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung betrachtet werden.. Diese Expertise ist das Fundament für eine langjährige und erfolgreiche Betriebsführung und muss in der FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung umfangreich nachgewiesen werden.

Nachhaltigkeitskriterien im Fachhandel

Im Rahmen der Zertifizierung werden unter anderem Angaben zu Energieeffizienz, Ressourcennutzung, gesellschaftlichem Engagement, eingesetzten Materialien und Treibhausgasemissionen erfasst und anhand festgelegter Kriterien bewertet.Im
Zertifizierungsprozess wird auch betrachtet, wie Weinhandlungen ihr Angebot an ökologisch und nachhaltig zertifizierten Weinen weiterentwickeln. Das Netzwerk an Weinfachhandlungen wächst weiter an. Das Siegel soll Kundinnen und Kunden Informationen zu den geprüften Kriterien und der Teilnahme an der FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung geben. Weinfachhandlungen, die sich bereits der Initiative angeschlossen haben, reichen von Ostfriesland bis nach München.

Nachhaltigkeitskriterien im Fachhandel

Im Rahmen der Zertifizierung werden unter anderem Angaben zu Energieeffizienz,Ressourcennutzung, gesellschaftlichem Engagement, eingesetzten Materialien und Treibhausgasemissionen erfasst und anhand festgelegter Kriterien bewertet. Im Zertifizierungsprozess wird auch betrachtet, wie Weinhandlungen ihr Angebot an
ökologisch und nachhaltig zertifizierten Weinen weiterentwickeln.
Das Netzwerk an Weinfachhandlungen wächst weiter an. Das Siegel soll Kundinnen und Kunden Informationen zu den geprüften Kriterien und der Teilnahme an der FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung geben..
Weinfachhandlungen, die sich bereits der Initiative angeschlossen haben, reichen von Ostfriesland bis nach München.

Wertschöpfungskette im Weinfachhandel

UNSER

Prozess

zitat-element

„Ich erachte es als notwendig, dass jeder Einzelne etwas für die Umwelt machen muss.
Der Klimawandel verändert unsere Welt und unsere Existenz. Und wir müssen handeln –
in Verantwortung für nachfolgende Generationen.“

Christian Löw, LöwWeine

Für die Prüfung und Zertifizierung von Etikettendruckereien wurde einmaßgeschneiderter Kriterienkatalog entwickelt. So werden nachgelagerte Partner der Wertschöpfungskette sukzessive in die Nachhaltigkeitsbestrebungen vom Fair and Green e. V. einbezogen und die geprüften Kriterien und die Teilnahme an der FAIR’N
GREEN-Partnerzertifizierung gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten sichtbar gemacht.
Hierfür werden der gesamte Druckprozess und die jeweils damit verbundenen Aspekte hinsichtlich möglicher Verbesserungen in den geprüften Kriterien detailliert analysiert. Dazu zählen z. B. die Verwendung von zertifiziertem Bedruckstoff (z. B. FSC-zertifiziert), den Einsatz mineralölfreier Farben und das Recycling von Abfällen, die in der Produktion anfallen. Erster zertifizierter Partner ist die Etikettendruckerei Vollherbst aus Endingen am Kaiserstuhl.

Wertschöpfungskette
in der Druckerei

UNSER

Druckprozess

Foto Transport: von Arno Senoner auf Unsplash
zitat-element

„FAIR’N GREEN finde ich so spannend, weil es in die Tiefe geht. Jedes Unternehmen wird
einzeln betrachtet, um einen individuellen Entwicklungsplan zu erstellen und damit
Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“

Matthias Vollherbst, Geschäftsführer

VERSCHLUSSSYSTEME

Korken

Die FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung ist fundamental im Bestreben, die gesamte Weinwirtschaft nachhaltig zu gestalten und der steigenden Nachfrage nach Produkten aus zertifizierter Herstellung entgegenzukommen. Im Bereich Verschlusssysteme wurde für die Korkverarbeitung ein branchenspezifischer Kriterienkatalog entwickelt. Amorim Cork Deutschland erhielt 2023 als erstes Unternehmen für Verschlusssysteme das Nachhaltigkeitszertifikat von FAIR’N GREEN. 

Der Verein Fair and Green e. V. baut dadurch sein Netzwerk innerhalb der Wertschöpfungskette weiter aus. Für die Zertifizierung der Korkverarbeitung werden unter anderem Aspekte wie die Qualitätskontrolle, das Engagement bei Investitionen in die zukunftsorientierte Ausrichtung des Betriebs und das Engagement hinsichtlich der Forschung und Entwicklung innovativer Produkte berücksichtigt.

Wertschöpfungskette
für Korkverarbeitung

UNSER

Produktionsprozess

zitat-element

„Wir bei Amorim Cork Deutschland glauben fest daran, dass Unternehmen eine
Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft haben. Durch die FAIR’N GREENZertifizierung
können wir unser Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch
stärker unterstreichen.“

Gert Reis, Geschäftsführer Amorim Cork Deutschland

AROMENHERSTELLER

Aromen und geschmacksgebende Zutaten spielen bei der Entwicklung moderner Getränke eine wichtige Rolle. Insbesondere aromatisierte und trinkfertige weinhaltige Mischgetränke haben in den vergangenen Jahren an Sichtbarkeit gewonnen und eröffnen neue Produktkonzepte sowie zusätzliche Genussanlässe.

Mit der Kategorie Aromenhersteller wird ein weiterer wichtiger Akteur der weinwirtschaftlichen Wertschöpfungskette sichtbar. Aromenhersteller unterstützen die Entwicklung von Geschmackskompositionen und tragen dazu bei, dass Getränkeprofile gezielt entwickelt und reproduzierbar umgesetzt werden können.

Die Einbindung dieser Partner erweitert den Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette – von den landwirtschaftlichen Rohstoffen über die Verarbeitung und Produktentwicklung bis zum fertigen Getränk. Sie schafft zugleich die Grundlage dafür, auch bei Aromenherstellern relevante Aspekte der Unternehmensführung, Ressourcennutzung, Lieferkette und kontinuierlichen Weiterentwicklung im Rahmen der FAIR’N GREEN-Partnerzertifizierung zu betrachten.

Schütz & Co. GmbH & Co. KG erhielt 2026 als erster Aromenhersteller das Nachhaltigkeitszertifikat von FAIR’N GREEN. Das Unternehmen entwickelt Getränke mit eigenen Kräuterauszügen und hauseigenen Destillaten. Das Unternehmen verbindet Handwerk, Kreativität und Erfahrung, um besondere Geschmackskompositionen zu entwickeln.  

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„Die Zertifizierung verstehen wir als Teil unseres langfristigen Anspruchs, Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, unseren Mitarbeitenden, unseren Partnern und unseren Kunden zu übernehmen. Nachhaltigkeit sehen wir dabei als fortlaufenden Entwicklungsprozess und nicht als bereits abgeschlossenen Zustand.“

Daniel Jobelius, Geschäftsführer Schütz & Co GmbH