Nachhaltigkeit erlebbar machen:
FAIR’N GREEN mit starkem Gemeinschaftsauftritt auf der ProWein 2026
Bonn/Düsseldorf, März 2026 – FAIR’N GREEN präsentierte sich vom 15. bis 17. März 2026 auf der ProWein 2026 in Düsseldorf erneut als zentrale Plattform für nachhaltigen Weinbau. Auf dem großen Gemeinschaftsstand in Halle 1 waren insgesamt elf Mitgliedsbetriebe vertreten, die ihre Weine,
Konzepte und Erfahrungen aus der Praxis vorstellten.
- 18.03.2026
Der Gemeinschaftsstand bot dem Fachpublikum die Möglichkeit, nachhaltigen Weinbau anzheitlich zu erleben: von der Verkostung zertifizierter Weine bis hin zum direkten Austausch mit den Erzeugern. Damit unterstrich FAIR’N GREEN einmal mehr seine Rolle als Impulsgeber für eine zukunftsfähige Weinwirtschaft.
ProWein 2026 – Düsseldorf – FAIR’N GREEN GEMEINSCHAFTSSTAND – Halle 1: Gruppenfoto der Verbandsmitglieder auf der Messe
Internationale Vielfalt nachhaltiger Betriebe
Zu den ausstellenden Mitgliedsbetrieben am FAIR’N GREEN-Gemeinschaftsstand gehörten das Weingut Dr. H. Thanisch, Erben Müller-Burggraef, Weingut Reverchon, Weingut Krebs, Weingut Egon Schmitt, Weingut Neiss, Domaines Vinsmoselle, Winzer Sommerach, Weingut Kirsten-Liebieg, KERN-Weine, Weingut Eugen Müller sowie das Weingut Gebert. Gemeinsam repräsentierten sie die Vielfalt nachhaltiger Weinproduktion aus unterschiedlichen Regionen.
Neben dem zentralen Gemeinschaftsstand zeigte FAIR’N GREEN auch in der gesamten Messe eine starke Präsenz: Insgesamt waren in den Hallen der ProWein fast 70 FAIR’N GREEN-zertifizierte Betriebe vertreten, davon 11 am FAIR’N GREEN Gemeinschaftsstand sowie bei unterschiedlichen Gebiets- und Werbeverbänden. Dies verdeutlicht die zunehmende Verankerung nachhaltiger Bewirtschaftungsstandards in der Breite der Branche.
Hochkarätige Masterclasses mit gereiften Weinen: 10 Jahre alte Rieslinge und Rotweine im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die von Markus Del Monego (MW und Sommelier-Weltmeister 2003) moderierten Masterclasses am FAIR’N GREEN Gemeinschaftsstand, die eindrucksvoll zeigten, wie nachhaltig erzeugte Weine über Jahre hinweg an Komplexität und Qualität gewinnen. Sonntags präsentierte Del Monego in der einstündigen Verkostung gereifte Spitzenrieslinge aus dem Jahrgang 2015 verschiedener FAIR’N GREEN-Betriebe, am Montag standen dann gereifte Rotweine im Mittelpunkt. Beide Veranstaltungen zeigten das große Lagerpotential deutscher Weine und die hervorragende Qualität nachhaltig produzierter Weine in eindrucksvoller Weise.
Fachprogramm mit Masterclasses und Verkostungen
Ein zentrales Element des Messeauftritts war das umfangreiche Veranstaltungsprogramm am FAIR’N GREEN-Gemeinschaftsstand. Mit thematisch fokussierten Masterclasses, Verkostungen und Paneldiskussionen zeigte FAIR’N GREEN die enge Verbindung zwischen Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation im Weinbau.
Zu den Highlights zählten unter anderem die Verkostung „Ohne Promille, Mit Haltung. Alkoholfreie und nachhaltige Weine“ durch Prof. Ulrich Fischer (Weincampus Neustadt). Er präsentierte verschiedene entalkoholisierte Still- und Schaumweine der FAIR’N GREEN-Betriebe und thematisierte auch die aktuellen Forschungslage zum diesem mitunter kontrovers diskutierten Thema. Er ging dabei gezielt auf den hohen Energieverbrauch des Entalkoholisierungsprozesses ein, welcher in diesem Zusammenhang häufig kritisiert wird. Für großes Interesse sorgte auch die Paneldiskussion mit begleitender Verkostung „Neue Reben, neue Chancen. PIWIs für den nachhaltigen Weinbau“,
moderiert von Florian Reinert (Vorstandsmitglied FAIR’N GREEN e.V.). An der Diskussionsrunde beteiligten sich das Weingut Kriechel (Ahr), die Winzer Sommerach (Franken), das Weingut Egon Schmitt (Pfalz) sowie die Wijndomein St. Martinus (Niederlande). Die Betriebe diskutierten anhand ihrer Erfahrungen, wie pilzwiderstandsfähige Rebsorten als zentraler Baustein für einen zukunftsfähigen, klimaresilienten Weinbau genutzt werden können und welche ökologischen Vorteile, Klimafitness, Herausforderungen und Marktpotenzial diese Rebsorten mit sich bringen.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip der Branche
Mit seinem Auftritt auf der ProWein 2026 setzte FAIR’N GREEN ein klares Zeichen für die Zukunft des Weinbaus: Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema mehr, sondern ein entscheidender Qualitäts- und Wettbewerbsfaktor. „Unser Gemeinschaftsstand zeigt, wie konsequent nachhaltiges Wirtschaften
entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt werden kann und welchen Mehrwert dies für Betriebe, Handel und Konsumenten bietet“, so Dr. Keith Ulrich, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.