Wein mit echtem Gewissen

Das FAIR’N GREEN-Siegel zertifiziert Weinbaubetriebe, die Nachhaltigkeit ganzheitlich arbeiten: Ökologisch, sozial, wirtschaftlich und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unabhängig geprüft. Jedes Jahr.

über
190 Betriebe

eine
gemeinsame Mission

für Mensch,
Natur & Umwelt

Nachhaltige Weine zum Genießen entdecken

Über 190 Betriebe in 10 Ländern! Finde zertifizierte Weingüter, Händler und Erzeuger in deiner Nähe und genieße Wein, hinter dem du stehen kannst.

 

Ihren Betrieb zertifizieren lassen

Weinbau, Obstbau, Handel: Das FAIR’N GREEN-Siegel macht Ihre Nachhaltigkeitsleistung sichtbar und bringt echte Vorteile für Vermarktung, Beratung und Netzwerk.

 

Kennzahlen

FAIR’N GREEN zertifizierte Weine stehen für mehr als nur Genuss – sie verkörpern Verantwortung. Alle Mitglieder von FAIR’N GREEN setzen sich aktiv für eine nachhaltige Weinproduktion ein. Ihre Weine werden nach den strengen Standards von FAIR’N GREEN produziert. Aber was genau bedeutet das?

  1. Schonender Umgang mit Ressourcen
  2. Förderung der Artenvielfalt
  3. Faire Arbeitsbedingungen
  4. Minimierung von Emissionen

Im Rahmen der jährlichen Zertifizierungsbesuche werden für jeden Betrieb individuelle Ökobilanzen erstellt, die aufzeigen, welche Fortschritte jedes Weingut schon erzielt hat – aber auch, wo genau es noch Entwicklungspotentiale gibt. Erfahren Sie mit unseren Kennzahlen, welchen Beitrag die FAIR’N GREEN Mitglieder leisten, um nachhaltigen Weinbau und eine nachhaltige Betriebsführung aktiv zu gestalten.

NACHHALTIGKEIT IMMER WICHTIGER

Zertifizierte Rebfläche

Nachhaltiger Weinbau gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Konsumenten und Produzenten gleichermaßen verstärkt Wert auf umweltfreundliche und ressourcenschonende Anbaupraktiken legen. In Deutschland spiegelt sich dieser Trend in der kontinuierlichen Ausweitung der nachhaltig mit dem FAIR’N GREEN Siegel zertifizierten Rebflächen wider, die mittlerweile beeindruckende 4,5 % der deutschen Rebfläche umfassen. Diese Entwicklung unterstreicht das Engagement der deutschen Weinbaubetriebe für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft, die verantwortungsvoll mit Ressourcen umgeht, die Biodiversität fördert, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert und den Klimaschutz aktiv unterstützt.

ZUNAHME DER FAIR’N GREEN BETRIEBE

Mehr als 180 Mitglieder

Aktuell sind über 180 Betriebe aus Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Österreich, Spanien, Portugal, Italien, Israel, der Schweiz und Luxemburg nachhaltig zertifiziert mit dem FAIR’N GREEN Siegel.

Das FAIR’N GREEN Netzwerk ist international anerkannt und besonders vielfältig, was den branchenübergreifenden Wissensaustausch so wertvoll macht. Unsere Mitglieder sind sowohl Weingüter, Genossenschaften und Kellereien, als auch Partner der vor-und nachgelagerten Wertschöpfungskette, wie Weinfachhandlungen, Etikettendruckereien, Korkenhersteller und seit 2024 auch einen Obstbaubetrieb.

WENIGER FLASCHENGEWICHT = EINGESPARTE EMISSIONEN

Hoher Einsatz von Leichtglasflaschen

Der Einsatz von Leichtglasflaschen bietet im nachhaltigen Weinbau zahlreiche Vorteile – deshalb empfehlen wir den FAIR’N GREEN Betrieben diesen, wo immer er möglich ist:

  • Durch ihr geringeres Gewicht reduzieren sie den Energieaufwand
  • Reduzierte die CO₂-Emissionen beim Transport und dadurch verringerte Umweltbelastung
  • Bei der Herstellung von Leichtglas werden weniger Rohmaterial und Energie benötigt, was den ökologischen Fußabdruck weiter senkt.

ERNEUERBARE ENERGIEN

Eigene Stromerzeugung

Eine eigene Photovoltaikanlage ermöglicht es FAIR’N GREEN Betrieben, einen Teil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Für den nachhaltigen Weinbau bedeutet das:

  • Energiekosten werden langfristig gesenkt und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wird reduziert.
  • Der Betrieb kann energieintensive Prozesse wie die Bewässerung, Kühlung oder den Betrieb der Kellereitechnik klimafreundlich gestalten.
  • Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden, was zusätzliche Einnahmen generiert.
  • Durch die Reduktion der CO₂-Emissionen trägt die Anlage aktiv zur Erreichung von Klimazielen bei.
  • Der Eigenverbrauch von Solarstrom die Unabhängigkeit des Betriebs und stärkt dessen wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. 

PRAXISORIENTIERTE LÖSUNGEN

Reduzierter Trinkwasserverbrauch

FAIR’N GREEN Betriebe erhalten auch jährlich ihren individuellen Wasserfußabdruck. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser trägt dazu bei, die ökologischen Ressourcen zu schonen und den Weinbau langfristig widerstandsfähig zu gestalten.

Um Wasser effizient zu nutzen, setzen FAIR’N GREEN Betriebe auf

  • moderne Bewässerungstechniken wie Tropfbewässerung,
  • den Einsatz von Zisternen
  • Begrünung zwischen den Rebzeilen, die hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten und Erosion zu verhindern.

Im Jahr 2024 haben die FAIR’N GREEN Betriebe in der Herstellung durchschnittlich nur 5,3 l Wasser pro Liter Wein benötigt. 

ERNEUERBARE ENERGIEN

Regenerative Energien

Konventionelle Wärmequellen nutzen oft fossile Brennstoffe  und verursachen hohe CO₂-Emissionen. Durch den Einsatz regenerativer Energien wie Solar- oder Biomasseanlagen können Weinbaubetriebe ihren ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Dies unterstützt den Klimaschutz und senkt langfristig Energiekosten.

Die jährliche individuelle Ökobilanz gibt den FAIR’N GREEN Betrieben auch Einblicke in ihre Energieverbräuche. So können Einsparpotentiale genau identifiziert werden, wie zum Beispiel:

  • Erhöhung des Anteils an regenerativen Energien und
  • die Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches, die z. B. die Isolierung des Betriebs, Sensibilisierung der Mitarbeiter oder  wettergeführte Heizungsanlage.

NETWORK

and scientific

Partners

Knowledge is created in networks.

Fair and Green e. V. sees itself as a link between operational practice and scientific research and training. The association has a scientific advisory boardmade up of members from various disciplines. It advises and supports the planning and implementation of research projects and the development of innovative solutions.

We also work closely with stakeholders such as the German Winegrowers’ Association, other associations and partners as well as government institutions. This helps us to achieve our long-term goal of establishing sustainable cultivation as a principle in its own right in agriculture.

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